Adventkalender - 09. Dezember 2025

 

 

  Tierheimtiere lehren uns,

 

             was wahre Hoffnung bedeutet:

 

zu vertrauen, auch wenn man enttäuscht wurde -

 

zu lieben, auch wenn man verletzt wurde. 

 


 

Unser FUNDHUND "Bärli" aus dem Wald



 

Mein einziger Weihnachtswunsch an 

 

dich, liebes Christkind

 

EIN ZUHAUSE!!!

 

 

Ich träume davon, dass sich eine Tür öffnet,  dass jemand hereinkommt, mich ansieht 
und sagt: Komm mit mir nach Hause.

 

Vielleicht passiert es nicht heute. Vielleicht nicht morgen.
Aber ich halte fest an dieser Hoffnung,
ganz tief in meinem kleinen Hundeherzen.

 

Denn selbst ein ausgesetzter Hund weiß,
was Weihnachten wirklich bedeutet:
Nicht Geschenke. Nicht Glanz. 
Sondern Liebe. ❤️

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Damit das Warten etwas leichter fällt, würde ich mich auf jeden Fall

sehr freuen, wenn auch ICH ein Weihnachtspäckchen 

vom Christkind erhalten würde!

 

Wauwww - also, ich würde mich sehr freuen über:

 

 

 ·       ein dickes, wasserabweisendes kuscheliges Bettchen für große Hunde und eine wuschelig, kuschelige Decke zum Kuscheln und zum Träumen

  ·      -Schnüffelteppich

  ·       Hundespielzeug zum Schnüffeln und Entdecken, damit ich nicht einroste

·       getrocknete Kauartikel (Kopfhaut, Ochsenziemer, Schweineohren)

für den Zeitvertreib

·       Hundefutter Nass und Trocken für mein hungriges Bäuchlein

    

Liebes Christkind, ein Weihnachtsgeschenk für mich, da würdest du mir eine sooo riesengroße Freude bereiten, DANKE DIR!


„Ich warte auf MEIN Wunder“

Ich erinnere mich an den Wald.
An das Rascheln der Blätter, den Duft von feuchter Erde – und an das Auto, das immer kleiner wurde, bis es ganz verschwunden war. Ich habe gebellt. Ich bin gelaufen. So weit meine kleinen Pfoten mich trugen, bis ich nur noch das Knirschen meiner Schritte hörte - und Stille. Ich wartete. Doch niemand  kam zurück. 

Ich weiß nicht, wie viele Tage ich dort war. Nur dass es immer kälter wurde. Der Wind sang kein Lied mehr, sondern biss in mein Fell. Ich war klein, verloren – und so unendlich müde.


Irgendwann fand mich jemand – ein Mensch mit sanfter Stimme, der nach Futter und Wärme roch. Er brachte mich hierher, ins Tierheim. Anfangs hatte ich Angst. Alles war laut, fremd, so voller Gerüche und Stimmen.

 

Aber mit der Zeit lernte ich: Hier gibt es Menschen, die sich um MICH kümmern. Die mir den Napf füllen, mich streicheln, wenn ich zittere, und leise zu mir sprechen, wenn die Welt draußen zu groß erscheint.

 

Aus Herbst wurde Winter. Ich liege in meiner Decke und schaue, beobachte. Ich höre  Menschen, die kommen und gehen. Viele bleiben kurz stehen, sehen mich an, lächeln – aber gehen weiter. Ich wedle trotzdem. Jedes Mal. Denn vielleicht… vielleicht bleibe ich diesmal in einem Herzen hängen.

 

Liebes Christkind! Mein größter Wunsch passt in keine Verpackung. Ich wünsche mir ein Zuhause. Einen Menschen, der bleibt. Der nicht weiterfährt, wenn ich müde bin. Der mit mir spazieren geht, lacht, und mich an seine Seite holt. 

 

Manchmal träume ich nachts, dass jemand kommt. Jemand, der mein Herz sieht. Der mich ruft – sanft, mit einer Stimme, die wie "Zuhause" klingt. Ich träume von einem Körbchen neben dem Weihnachtsbaum, von Stimmen, die sagen: „DU, kleiner Hundemann gehörst jetzt zu uns.“ 

 

Bis dahin warte ich. Auf das Wunder. Auf die Liebe. 

 

Vielleicht ist das der Weihnachtszauber, von dem die Pfleger reden. Vielleicht sieht jemand mein Bild  oder liest meine Geschichte und denkt: „BÄRLI holen wir heim.“ 

 

Und dann – vielleicht schon morgen – öffnet sich die Tür, und ich darf hinaus in mein neues Leben.
Ein Zuhause wo meine gebende Treue auf Gegenseitigkeit beruht . Endlich.

 

❤️„Wer ein Tier rettet, verliert nichts –

er gewinnt Liebe, Vertrauen und einen Freund fürs Leben.“❤️

 

 


Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. 

A. Schweitzer